DER BENE MERENTI ORDEN
In dieser schnelllebigen Zeit wird es immer schwerer Personen richtig zu helfen, oder unser Kulturerbe für künftige Generationen zu bewahren.

Der Orden wurde im Jahre 1932 unter dem Namen „Bene Merenti Ordensgemeinschaft“ etabliert.

 

Aufgrund der politischen und gesellschaftlichen Wirren in den 30iger Jahren kamen die Stifter des Fürstlichen Hauses Hohenzollern überein, den Orden wieder aufzulösen und wurde dennoch in Deutschland bis in das Jahr 1941 verliehen.

 

König Carol II von Rumänien hat mit Dekret vom 16.12.1935 den „Bene Merenti Orden“ unter die Königlich Rumänischen Orden aufgenommen. Am 8.3.1940 wurde der „Bene Merenti Orden“ des Regierenden Rumänischen Königshauses in den gleichzeitig neu gestifteten St. Georgs Orden umgewandelt.

 

Im Jahre 1950 gab Seine Durchlaucht Emanuel Joseph Prinz von Hohenzollern-Emden den Orden neue, zeitgemäße Statuten und bestimmte Ende der 80er Jahre den Sitz der Großkanzlei in der Republik Österreich. Im Jahre 1998 wurde durch eine Präambel die Nachfolgeregelung des Ordens geregelt.

STATUTEN
STATUTEN
PRÄAMBEL

SKH Prinz Emanuel Joseph Maria Wilhelm Ferdinand Burkhard von Hohenzollern-Emden
(* 23.2.1929, München – + 8.2.1999, Balingen-Stettberg)

Der Orden soll sich als Gemeinschaft verbreiten. Die Aufnahme ist für jede rechtschaffene Person möglich, unabhängig ihrer religiösen, gesellschaftlichen oder politischen Einstellung. Die Aufnahme obliegt dem Herrenmeister.

In jedem Staat soll eine Repräsentanz, genannt Ballei, etabliert werden. Diese jeweiligen, unselbständigen Balleien werden von einem Unsrigen Kanzler, geleitet. Diese unterstehen Unserem Großkanzler. Der Großkanzler ergänzt den weiteren Aufgabenzweck, festgelegt im Artikel 7, für die jeweiligen Balleien. Die Ballei werden in den jeweiligen Staaten registriert, sofern dies gesetzlich notwendig ist. Eine Registrierung als Kapitalgesellschaft ist nicht gestattet.

 

Der Bene Merenti Orden wurde von Unserem Hause 1932 gestiftet und sollte es wider der Fall sein, dass eine Fremde, Dritte Person, Institution etc., sich widerrechtlich des Namens, der Insignien etc. Unseres Ordens habhaft gemacht hat oder dies will, ist es Unser ausdrücklicher Wunsch, dies mit allen Mitteln zu unterbinden, sofern keine des Herrenmeisters eigener Hand unterschriebene Genehmigung vorliegt oder existiert.

 

Als oberste Prämisse ist die „Völkerrechtliche Anerkennung“ des Ordens in einem der folgenden Staaten festgelegt: Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Polen, Königsberg, Litauen und Lettland. Damit wird durch den Parlamentarischen Akt der derzeitige Großkanzler zum Souveränen Oberhaupt des Ordens. Zu diesem Zweck kann der Herrenmeister den Sitz (Residenz) des Ordens verlegen.

 

Als weitere Prämisse wird die „Trageerlaubnis zur Uniform (Militär)“ des jeweiligen Staates angestrebt, in welchem der Orden etabliert wird.

 

Ist in einem Staat die Führung von Adelstitel möglich oder wird dies genehmigt, kann der Herrenmeister die bisher unter Artikel 3 festgelegten Ehrenbezeichnungen, abändern. Die Ehrenbezeichnungen und Titulierungen sind vererbbar.

 

Die Adelstitulierung „Fürst“ ist ausschließlich dem Herrenmeister vorbehalten, sofern Dieser diese Ehrenbezeichnung nicht schon genießt. Eine Verallgemeinerung dieser Titulierung wünschen Wir nicht.

 

Die Genehmigung aller Art von Anträgen obliegt einzig dem Herrenmeister.

SKH Prinz Emanuel-Joseph von Hohenzollern-Emden, Salzburg am 23.12.1998

REKONSTITUTION am 12. Mai 1947

Wir, Emanuel-Joseph, durch Gnade Gottes, Prinz von Hohenzollern-Emden, haben uns bewogen gefunden nach Errichtung unseres „BENE MERENTI“ Ordens-Gemeinschaft folgende Bestimmungen auszuführen und wir bestimmen daher, dass der BENE MERENTI ORDEN ausschließlich als Zeichen genannter Ordensgemeinschaft getragen werden soll.

 

Artikel 1

Der Verdienstorden besteht aus folgenden Klassen:

1. Klasse:        Großkomturkreuz am Halsband             GrKmtK/B/BMO

2. Klasse:        Stern in Gold                                            KmtK/BMO

3. Klasse:        Stern in Silber                                          RK/BMO

Sonderklasse I:    Großkomturkreuz mit Smaragden am Halsband    GrKmtK/B/Sm/BMO

Sonderklasse II:  Großkomturkreuz mit Stern Gold am Bande            GrKmtK/St/B/BMO

Artikel 2

Der Orden besteht aus einem weißen vierstrahligen Tatzenkreuz mit Avers schwarzen Außenrand. In der Mitte steht die Inschrift „BENE MERENTI“ umgeben mit einem grünen Lorbeerkranz. Revers befinden sich die Initialen des jeweiligen Herrenmeisters mit darüberlegender Krone auf weißem Feld mit schwarzem Rand. Den Orden überragt eine fünfbügelige Krone. Das Ordensband ist weiß mit drei schwarzen Streifen.

Artikel 3

Der Orden der 3. Klasse wird als Stern in Silber getragen. Die 2. Klasse wird als Stern in Gold getragen. Der Orden der 1. Klasse wird an einem Halsband getragen. Die Bruststerne werden ebenfalls an der linken Brustseite getragen.

Ehrentitel der 3. Klasse sind „Chevalier/Dame de“, der 2. Klasse „Baron/Baroness de“, der 1. Klasse mit der Ehrentitel „Comte/Comtesse de“ verbunden. Ehrentitel können auch separat verliehen werden.

Artikel 4

Alle Klassen des BENE MERENTI Ordens die an Frauen verliehen werden, werden an einer aus dem Ordensband gebildeten Schleife getragen und beinhalten das unter Pkt. 2. genannte Kreuz im allgemeinem wie folgt: 1. Klasse Kreuz mit Krone Gold an der Doppelschleife; 2. Klasse Kreuz mit Krone Gold an der Schleife; 3.Klasse Kreuz ohne Krone an der Schleife.

Artikel 5

Sonderklasse I:     Großkomturkreuz mit Smaragden am Halsband     GrKmtK/B/Sm/BMO

Sonderklasse II:    Großkomturkreuz mit Stern Gold am Bande           GrKmtK/St/B/BMO

Artikel 6

In besonderen Fällen behalten Wir es Uns vor, die Sonderklassen Unseres BENE MERENTI ORDENS zu verleihen. Eine Verallgemeinerung der Verleihung dieser Sonderklassen wünschen Wir nicht.

Artikel 7

Der Zweck der ursprünglichen Ordensstiftung, Belohnung besonderer Verdienste Anerkennung bewährter Treue und Hingabe, wird Uns auch fernerhin bei der Verleihung des BENE MERENTI ORDENS leiten.

Artikel 8

Die Verleihung Unseres Ordens erfolgt aus freier Bewegung, in Anerkennung der geleisteten Dienste.

Artikel 9

Alle Orden und Medaillen dürfen nach dem Ableben des Trägers in den Familien behalten werden. Bei Verleihung einer höheren Klasse muss die vorhandene niedrigere Klasse taxfrei zurückgegeben werden.

Artikel 10

Sollte wider verhoffen sich ein Fall ergeben, dass ein Ordensinhaber sich eines unwürdiges Betragen zuschulden kommen ließe, so werden Wir denselben der Ehre des Ordens verlustig erklären und Ihm dessen Zeichen entziehen.

Artikel 11

Unser Bevollmächtigter ist verpflichtet, eine besondere Ordenskanzlei zu halten, welche die Verleihung des Ordens zu besorgen hat.

Artikel 11 Zusatz

Nach Unserem Ableben als Großmeister bzw. Herrenmeister wahrt die Führung der derzeitige Großkanzler des Bene Merenti Ordens als Interregnum und dies ist Unser ausdrücklicher Wunsch. Eine Übergabe an Unseren Sohn ist von Uns nicht vorgesehen und obliegt einzig und allein Unserem Großkanzler dies zu ändern und bei Wahl eines neuen Herrenmeisters, muss Selbiger aus rechtschaffener, hochadeliger Abstammung und Hause sein und schließt (für eine natürliche Person) eine andere Möglichkeit aus.

Artikel 12

Wir haben gegenwärtige Statuten genehmigt und Unser Siegel des Hauses Hohenzollern-Emden bei drucken lassen.

SKH Prinz Emanuel-Joseph von Hohenzollern-Emden

ORDEN
2. Klasse
1.Klasse
1. KLASSE
3. Klasse
3. KLASSE
ORDEN
HERRENMEISTER

1950 – 1999
Emanuel-Joseph Prinz von Hohenzollern-Emden

1999 – 2001
Interregnum in der Republik Lettland

2002
Souveränitätserklärung durch das Parlament der Republik Lettland

2003-2015
Peter Maximilian Prince de Heidendorf
Princeps Transylvania Saxones

2016
Vladimirs Fürst von Starcevs

GROSSKANZLER

1950 – 1988
Johann II. Fürst de Heidendorf-Schuster de Medgyes
Princeps Transylvania Saxones

1989 – 2002
Peter Maximilian Prince de Heidendorf
Princeps Transylvania Saxones

2003-2015
Vladimirs Graf de Starcevs

2016
Ruslans Baron von Wolfs

WÜRDENTRÄGER
WÜRDENTRÄGER

Träger der Sonderklasse: Nr. 2; Nr. 4 ; Nr. 5; Nr. 10; Nr. 11; Nr. 12; Nr. 19;
Die Angabe der Namen erfolgt nicht nach Ordensgraden
(1.Klasse; 2.Klasse; 3.Klasse), sondern nach ihrer Nobilitierung mittels Ordensverleihung.

  1. Andreas CORDIER
    Deutschland, Stadt Freiburg i. Breisgau; Rechtsanwalt
  2. Attila Graf de BAJTSY de URÖGH et GECZEFLAVA
    Österreich, Stadt Napels USA; Zivil- und Immobilienmakler
  3. Consul Detlef Werner JONAS
    Deutschland, Stadt Hannover; Unternehmer
  4. Ordensträger gestrichen
  5. Senator Peter LÖFFLER
    Österreich, Stadt Linz; Zivilmakler
  6. Mag. Christian FRECH
    Österreich, Stadt Steyr; Unternehmen „Der Ordensspezialist“
  7. Mag. Martina FRECH
    Österreich, Stadt Steyr; Leitende Angestellte
  8. Oberst Heinz KOFLER
    Österreich, BMLV Wien; Ministerium f. Versorgung/Beschaffung
  9. Generalkonsul Captain Eike F. MALLING
    Deutschland, Stadt Hamburg; Unternehmer
  10. Senator Peter BEHNEKE (Fürst Benkovsky; Polen)
    Deutschland, Stadt München; Auktionator
  11. Senator Prof. DDr. hc.
    Hans-Wolfgang PRINZ de HEIDENDORF-MOHNSSEN
    Deutschland, Stadt Nindorf; Unternehmer
  12. Senator Michael PRINZ de HEIDENDORF-SCHUSTER
    Österreich, Stadt Salzburg; Unternehmer
  13. Ordensträger gestrichen
  14. Ernst Albert PRINZ von SACHSEN-COBURG und GOTHA
    Deutschland, Stadt München; Unternehmer
  15. Alexander GRAF von SCHÖNBORN-BUCHHEIM
    Deutschland, Stadt München; Immobilienmakler
  16. Generaldirektor Herman FRANCKEN
    Deutschland, Stadt Leverkusen; Leitender Angestellter
  17. Herr Almants CHEVALIER de POLIKEVICS
    Lettland, Stadt Riga; Stv. Leiter Rechnungshof Stadt Riga.
  18. Olga GRÄFIN de STARCEVA-MASLOVA
    Russland, Stadt Riga; Zivilmakler
  19. Prof. Mag. iur. Dr. hc. Vladimirs GRAF de STARCEVS
    Lettland, Stadt Riga; Zivilmakler, Oberst a. D.
  20. Normands CHEVALIER de PUTANS
    Lettland, Stadt Riga; Unternehmer.
  21. Viktor Nikolai CHEVALIER de YEGEROV
    Kasachstan, Stadt Astana; Abgeordneter des Parlamentes der Republik Kasachstan; Vorsitzender Sektion Budget.
  22. Leonid BARON de GORODNITSCHEV
    Russland, Stadt Königsberg; Unternehmer.
  23. Dr. habil. Igor CHEVALIER de KABASHKIN
    Lettland, Stadt Riga; VizeRektor und Professor der Hochschule für
    Transport und Telekommunikation
  24. Dr. habil. Eugene CHEVALIER de KOPYTOV
    Lettland, Stadt Riga; Rektor und Professor der Hochschule für
    Transport und Telekommunikation
  25. Diana GRÄFIN de VASKEVICA
    Lettland, Stadt Riga; Privat.
  26. Olga GRÄFIN de VASKEVICA
    Lettland, Stadt Riga; Privat.
  27. Vladimirs GRAF de VASKEVICS
    Lettland, Stadt Riga; Oberstaatsanwalt.
  28. Claude COMTE de KOX
    Luxemburg, Luxemburg; Senator
    Präsident der European Security Agency (ESA).
  29. Alexandru Tiberiu BARON de DEKANY
    Rumänien, Stadt Arad; Senator
    Vizebürgermeister von Arad
  30. Lady Anna, COMTESSE de POPPER
    Ungarn, Stadt Budapest; Secretary
    General of KMFAP (Order of Malta/Red)
  31. Sir George, COMTE de POPPER
    Ungarn, Stadt Budapest;
    Prime Minister of KMFAP (Order of Malta/Red)
  32. José M., PRINCE COSMELLI
    Portugal, Stadt Lissabon;
    Grand Master of KMFAP (Order of Malta/Red)
  33. Jelizaveta GRÄFIN von RUMYANCEVA – KRUMINA
    Lettland, Stadt Riga; Privatier
  34. Dipl. Ing. Heinz NOWOTNY
    Österreich, Stadt Wien; Head of Remax Masteragents Vienna
  35. Natalja BARONESS DE DOROHOVA
    Lettland, Stadt Riga; Privatier
  36. Christian MACHOWETZ
    Österreich, Stadt Wien; Unternehmer; Privatier
  37. Dr. Friedrich GRAF von HOLLEIS
    Rumänien, Stadt Oradea; Unternehmer
HISTORIE
HISTORIE
DER FÜRSTLICH HOHENZOLLERSCHE ORDEN BENE MERENTI

Über den Fürstlich Hohenzollernschen Orden Bene Merenti ist nicht viel in Erfahrung zu bringen. Die Aktenlage ist dürftig, weil unter Fürst Friedrich die Ordensangelegenheiten bei weitem nicht mehr so sorgsam archiviert wurden wie ehemals, zudem wurde manches, das zur Ausführung gelangte, von vornherein gar nicht erst schriftlich fixiert, so dass sich die lückenlose Entwicklung des Ordens nicht ganz nachvollziehen lässt.

 

Hervorgerufen durch die allgemeine wirtschaftliche Notlage in Deutschland fühlte sich Fürst Friedrich von Hohenzollern im Sommer 1932 bewogen, eine Ordensgemeinschaft ins Leben zu rufen, die ähnlich dem Malteser- oder Johanniter-Orden caritative Ziele verfolgen sollte. Nachdem eine Satzung erarbeitet und die Statuten und Dekorationen entworfen waren, wurde der Orden am 9. August 1932 von vier Gründungsmitgliedern unter dem Namen ‚Bene Merenti-Ordensgemeinschaft‘ gegründet. Zur rechtlichen Absicherung hatte man diese Unterlagen dem Reichsinnenministerium zur Genehmigung vorgelegt und von dieser Seite keinerlei Beanstandung erfahren. Trotz dieser offiziellen Unbedenklichkeitserklärung gelangte Fürst Friedrich doch sehr bald zu der Einsicht, dass eine politische und gesellschaftliche Opportunität für diese Ordensgründung nicht gegeben war und schon im Januar 1933 erklärten darum die vier Gründungsmitglieder per Unterschrift die Ordensgemeinschaft für aufgelöst. Damit war diese Gründung beendet, ehe sie überhaupt existiert hatte, denn der Orden war über die Intimität der Gründungsmitglieder nie hinausgelangt und hatte keine Wirksamkeit nach außen entwickelt.

 

Dennoch müssen wir uns die Klasseneinteilung und die geplanten Dekorationen diese ephemeren Ordens genauer ansehen, da sie für die Zukunft noch wichtig werden sollte:

 

Wir, Friedrich von Gottes Gnaden Fürst von Hohenzollern, Burggraf zu Nürnberg, Graf von Sigmaringen, Veringen und Bergh, Herr zu Haigerloch und Werstein, haben uns bewogen gefunden nach Errichtung unseres „Bene Merenti“ Ordens ihn folgender Bestimmung auszuführen:

 

Mit unserer Mitwirkung ist unter dem 9. August des Jahres 1932 die „Bene Merenti“ Ordens-Gemeinschaft gegründet worden.

 

Wir bestimmen daher, dass der „Bene Merenti“ Orden ausschließlich als Abzeichen vorgenannter Ordens-Gemeinschaft getragen werden soll.

 

Der Orden besteht aus folgenden Graden:

 

  1. Uns als Herrenmeister
  2. Ehrenmitgliedern aus Unserem Fürstlichen Hause
  3. Komturen
  4. Rechtsrittern
  5. Ehrenrittern
  6. Rittern

 

Angegliedert diesem Ritterorden sind die Abzeichen für die weiblichen Mitglieder und zwar:

 

  1. Der Herrenmeisterin (Die Fürstin)
  2. Ehrenmitgliedern (Die Prinzessinnen Unseres Hauses)
  3. Justizdamen
  4. Ehrendamen
  5. Damen

 

Das Kreuz besteht aus einem weißen Kreuz mit schwarzem Rande. In der Mitte steht die Inschrift „Bene Merenti“, umgeben von einem grünen Emaille-Kranz. Auf der Rückseite sind Unsere Initialen – drei verschlungene F mit Krone, – auf weißem Feld mit schwarzem Rand. Das Ordensband ist Silber mit 3 schwarzen Streifen – analog dem Bande Unseres Fürstlichen Hausordens.

 

  1. Wir als Herrenmeister tragen das vergrößerte Halskreuz mit Krone und Trophäe
    und ein großes Brustkreuz.
  2. Die Ehrenmitglieder Unseres Hauses tragen das gleiche große Kreuz,
    aber ohne Trophäe und ohne Brustkreuz
  3. Die Komture tragen das emaillierte Kreuz als Halsorden mit Krone
    und je 3 goldene Strahlen in den Ecken.
  4. Die Rechtsritter tragen das gleiche Kreuz, wie die Komture, aber ohne Krone.
  5. Die Ehrenritter ebenfalls, aber ohne Krone und Strahlen.
  6. Die Ritter tragen das Kreuz auf der Brust, nur sind hier die Balken – ohne Emaille in Silber und schwarz ausgeführt.

 

Die Damen der Ordensgemeinschaft tragen:

 

  1. Die Fürstin als Herrenmeisterin das verkleinerte Emaille-Kreuz mit Krone
    und Strahlen auf dem Ordensband als Schleife.
  2. Die Ehrenmitglieder und
  3. Die Justizdamen das gleiche Kreuz, wie unter 1, aber ohne Krone.
  4. Die Ehrendamen desgleichen, wie 2 und 3, ohne Strahlen.
  5. Die Damen das Kreuz mit Silber und schwarzen Balken.

 

Gegeben in Unserem Residenzschloss zu Sigmaringen
10. August 1932
(L.s.) Friedrich

 

Obgleich dieser Orden über einen ganz engen Kreis nicht hinauskam, ist uns doch die originale Dekoration eines Rechtsritters bekannt.

 

Dieses Halskreuz ist Silber vergoldet; die Vorderseite weiß emailliert mit schwarzen Kanten, das weiße Mittelmedaillon mit Inschrift: Bene Merenti in grünem Lorbeerkranz. Die Rückseite ist weiß emailliert, im Mittelmedaillon gekröntes Spiegelmonogramm F auf weißem Grund in schwarzem Ring. In den Kreuzwinkeln je drei goldene Strahlen.

 

Der Bene Merenti-Orden existierte in der vorgesehenen Form zwar nicht mehr, seinen Namen aber und die für ihn konzipierten Dekorationen hat Fürst Friedrich beibehalten und dem Fürstlichen Hausorden als eine neue Abteilung angefügt. Zu welchem Zeitpunkt dies geschah, lässt sich nicht ermitteln. Erst die schon mehrfach erwähnte Auflistung der Fürstlich Hohenzollernschen Orden und Ehrenzeichen aus der Zeit um 1935 nennt zum ersten Mal die nunmehr bestehende Klasseneinteilung des Ordens.

 

Die ehedem vom Johanniter-Orden übernommenen Klassenbezeichnungen sind jetzt einer neutralen Nummerierung gewichen, auch erscheint der Orden etwas gestrafft, indem die ehemalige Klasse der Rechtsritter fortgefallen ist.

 

In dieser Form wurde der Bene Merenti-Orden auch von Rumänien per Dekret vom 16. Dezember 1935 von König Carol II. von Rumänien unter die Königlich Rumänischen Orden aufgenommen.

 

Er wurde in vier Klassen für Herren und drei Klassen für Damen verliehen. Mit Dekret vom 8. März 1940 wurde der Bene Merenti-Orden des Regierenden Hauses in den gleichzeitig neu gestifteten St. Georgs Orden umgewandelt. Damit hörte er auf zu existieren, die bereits verliehenen Dekorationen konnten aber auch weiterhin getragen werden.

 

Das nächstemal hören wir von dem Orden anlässlich der Statutenneufassung vom 5. Dezember 1941, wo er – wie die anderen fürstlichen Orden auch – eine Erweiterung erfahren hat (Anmerkung d. HerG.: Obwohl er eingangs erwähnt, 1933 aufgelöst wurde!).

 

Nochmals sind also neue Klassen hinzugekommen; bei den Herren die 4. Klasse mit Krone und bei den Damen die 1.Klasse mit Krone ohne Strahlen und die 4. Klasse mit Krone.

 

Da es nicht leicht ist, den Aufbau dieses Ordens in seiner wechselnden Klasseneinteilung richtig zu verfolgen, hatte sich Seine Durchlaucht Emanuel Joseph Prinz von Hohenzollern entschlossen, im Jahre 1951 eine Neufassung vorzunehmen.

 

In der Republik Österreich wurde der Orden im „Amtskalender der Republik Österreich“ eingetragen sowie wurde die „Trageerlaubnis zur Uniform der Republik Österreich“ durch das zuständige Ministerium für Landesverteidigung, erteilt. Die Trageerlaubnis für das Militär ist ebenso in der Republik Lettland gegeben.

 

Dahin wurden die Trageformen der „Neuzeit (1998)“ angepasst und die Klasseneinteilung verkleinert. Das sog. Großkreuz ist jetzt wie früher als Halsband zu tragen, in der Sonderstufe mit Smaragd. Das Ritterkreuz wurde von der einfachen Steckform auf eine Sternform aufgelegt. Das Band blieb in seiner ursprünglichen Form erhalten (Silber mit 3 schwarzen Streifen).

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